Freitag, 8. Mai 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 25  

The Red Barn Sessions

„Haunting folk noir melodies“ — PASTE MAG (US)

Son of the Velvet Rat – ein Name wie aus einem Noir-Roman, eine Musik wie der Soundtrack zu eben diesem. Georg Altziebler singt, als hätte Leonard Cohen seine Stimme im Wüstensand Kaliforniens vergessen. Es geht um Atmosphäre, um Geschichten, um Einsamkeit, die nicht traurig macht, sondern seltsam tröstlich wirkt – verortet irgendwo zwischen Americana, Noise-Anklängen und düsterem Folk.

Lucinda Williams, Fan und Kollaborateurin auf dem Album Red Chamber Music, nannte Georgs Stimme einst „great and sexy-gravelly“, umwoben von Heikes „translucent harmonies, like desert roses circling a tattooed heart“.

Live zeichnet sich das Duo durch besondere Vielfalt und Dynamik aus. Heike bedient neben diversen Tasteninstrumenten auch das Schlagwerk. Die Bandbreite reicht von fragilem Neo-Folk-Chanson bis hin zu rauem Garage-Rock.

Son of the Velvet Rat sind aktuell mit Songs aus den Red Barn Sessions sowie ihrem letzten Album Ghost Ranch (Fluff & Gravy Records, 2024) auf Tour. Beide Veröffentlichungen wurden im Red Barn Recorders Studio in der kalifornischen Wüste eingespielt. Mitgewirkt haben unter anderem illustre Gäste wie Marc Ribot an der Gitarre, Jolie Holland als Backing-Sängerin und an der Violine sowie Jay Bellerose und Danny Frankel am Schlagzeug. Nichtsdestotrotz ist die Instrumentierung so sparsam und transparent wie nie zuvor bei SotVR.

Heike Binder – Orgel, Akkordeon, Georg Altziebler – Gitarre, Stimme

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Samstag, 9. Mai 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 25  

Love: Die Sprachen der Liebe

Liebe ist international, bunt und vielsprachig. Eva Moreno besingt sie auf Spanisch, Französisch, Englisch und Deutsch – immer mit Hingabe und einer Intensität, die jeden Song zum Erlebnis macht.

An ihrer Seite: Gitarrist Jörg Seidel und Bassist Joschi Schneeberger, zwei Musiker mit jahrzehntelanger Erfahrung und unzähligen Jazz-Kollaborationen. Seidel, lange mit Bill Ramsey unterwegs und seit 2017 auf Tour mit Ron Williams, gehört zu den versiertesten Vertretern des swingenden Jazz. Schneeberger, Träger des Österreichischen Verdienstkreuzes für seine Verdienste um Jazz und Wienerlied, ist der umtriebigste Bassist Österreichs, der bereits US-Stars wie Kevin Mahogany und Clark Terry begleitet hat.

In diesem kammermusikalischen Trio finden sie zu einer Einheit, die Swing, Bossa Nova und Samba zu einem dichten, farbenreichen Klangteppich verbindet – der perfekte Boden, auf dem Eva Moreno ihre Stimme voll entfalten kann.

Eva Moreno – Stimme, Jörg Seidel – Gitarre, Stimme, Joschi Schneeberger – Bass

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Dienstag, 12. Mai 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 25  

Along the Way

Vor zwanzig Jahren gegründet, kehrt die legendäre Eldis La Rosa Group nun auf die Bühne zurück – mit frischer Energie und dem unverwechselbaren Klang Kubas im Gepäck. Der kubanische Multiinstrumentalist Eldis La Rosa bringt den Cuban Jazz in Österreich wieder zum Glühen.

Seit der Veröffentlichung seines Albums Trotando (2006), inspiriert von Paquito D’Riveras grenzenlosem Latin Jazz, hat La Rosa seinen Stil weiterentwickelt: kraftvolle kubanische Traditionen treffen auf zeitgenössische Grooves, jazzige Freiheit und improvisatorischen Spielwitz.

Als einzige Cuban-Jazz-Formation Österreichs meldet sich die Eldis La Rosa Group mit gereiften Kompositionen und einem pulsierenden Bandsound zurück – ein Comeback, das die ganze Wärme, Intensität und Farbenpracht des Cuban Jazz feiert.

Eldis La Rosa – Saxophon, Flöte, Perkussion, Stimme, Ariel Ramírez – Gitarre, Gregor Aufmesser – Bass, Victor Fuentes – Perkussion, Mathias Holzner – Schlagzeug

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Mittwoch, 13. Mai 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 25  

Special Guest: Inga Lynch

Douglas Linton & The PlanBs sind eine Naturgewalt zwischen Soul, Folk und Blues – eine Band, die jedes Konzert in ein mitreißendes Fest verwandelt. Angeführt vom in Wien lebenden Texaner Douglas Linton, einem „brillanten Songwriter“ und „heimlichen Kulturbotschafter der USA“ (Kurier), entfalten sie Songs voller Tiefe, Groove und erzählerischer Kraft.

Linton bleibt der großen amerikanischen Songtradition treu – mit Wurzeln im Folk, Soul und Blues – und füllt sie mit lebendigem Storytelling und einem unverwechselbaren Rhythmusgefühl. The PlanBs liefern dazu das Fundament: kraftvoll, feinsinnig und voller Spielfreude, mit Harmonien, die fliegen lassen, und einem Beat, der garantiert niemanden stillstehen lässt.

Wie jedes Jahr bringen sie auch diesmal einen besonderen Gast mit auf die Sargfabrik-Bühne: Inga Lynch, die Sirene des Traunsees – mit Stimme, Charisma und einem Gespür für Gänsehautmomente.

Douglas Linton – Stimme, Gitarre, Mundharmonika, Anja Klipi?, Ina Eckhard – Stimme, Perkussion, Helmut Schiefer – Schlagzeug, Roman Kovacs – Bass, Ben Brokke – Keyboards, Chris Filmore – E-Gitarre

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Donnerstag, 21. Mai 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 29  

Japanese Folk Fusion

Wenn Tradition auf Avantgarde trifft: Mitsune verbinden japanische Volksmusik mit den wilden, farbenreichen Klängen von Psychedelia, Jazz und Filmmusik. Im Zentrum steht das Tsugaru Shamisen, eine dreisaitige Laute, deren archaischer Klang in den Händen der beiden Musikerinnen zu pulsierendem Leben erwacht – begleitet von treibender Percussion, warmem Kontrabass und mehrstimmigem Gesang.
Mit großer Spielfreude, Virtuosität und einem Sinn für theatralische Inszenierung verwandelt das Berliner Quartett die Bühne in ein visuelles und musikalisches Fest. Ihre Songs erzählen von alten Mythen, inneren Reisen und der Kraft kultureller Begegnung.

Das Ensemble mit Musiker:innen aus Japan, Australien und Griechenland hat sich in kürzester Zeit internationale Aufmerksamkeit erspielt. Ihr Album Hazama (2022) wurde vom Rolling Stone und Songlines Magazine gefeiert, schaffte es in die Top 10 der Transglobal World Music Charts und wurde für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert.

Mitsune stehen für moderne Folklore im besten Sinn: grenzenlos, sinnlich und mitreißend.

Shiomi Kawaguchi - Shamisen, Bambusflöten, Stimme, Youka Snell - Shamisen, Stimme, Daigo Nakai - Bass, Petros Tzekos - Perkussion

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Freitag, 22. Mai 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 25  

Album Release

Max Hauer kehrt mit seinem Projekt Cler & Grätzlorchester zurück auf die Bühne und präsentiert ein besonderes Doppel-Album-Programm. Diesmal hat er die Alben komplett selbst eingespielt und produziert, ohne externe Musiker:innen ins Studio zu holen.

Die erste Veröffentlichung ist die EP Wanns afoch war würde Fußball haßn, entstanden kurz nach dem letzten Konzert in der Sargfabrik. Die Songs sind flott, direkt und voller Energie. Das zweite Album Kunstfigur enthält 13 neue Stücke, die rockiger und kraftvoller sind als bisherige Projekte.

Der Titelsong Kunstfigur reflektiert über die Rolle von Kunst, Kunstfiguren und die Herausforderungen durch Social Media, Algorithmen und Künstliche Intelligenz. Weitere Songs wie Enchantée greifen persönliche Erfahrungen, politische Gedanken und kleine Lebensweisheiten auf – musikalisch zwischen rockigen, funkigen und folkigen Klängen. Das Album zeigt eine Reise durch den 16. Bezirk Wiens und verbindet verschiedene Genres zu einem stimmigen Ganzen.

Das Grätzlochester setzt sich wieder zusammen aus diversen Größen der österreichischen Musiklandschaft: Emily Stewart - Geige, Gregor Fussenegger - Bratsche, Lili Weinhandl, Laura Pudelek - Cello, Alex Valdés - Trompete, Jakob Mayr - Posaune, Florian Fuss - Flöte, Klarinette, Saxofon, Oboe, Alex Kerbl - Schlagzeug. Ivan Beaufils leitet den Subchor und wird die Ideen von Max Hauer wieder wunderbar mit seinen Sänger:innen umgesetzen.

Der Subchor wurde mit der Absicht gegründet diejenigen zum Singen zu bringen, die immer schon wollten, sich aber nie trauten. Er ist eine Ansammlung begeisterter Gesangsdilettant:innen und überhaupt eine großartige Sache. Ständig am Rande des Weltruhms entlangtaumelnd reißt er, mit seinen Adaptionen bekannter und unbekannter Gassenhauer verschiedener Kulturperioden und Stile, bei seinen Auftritten die gewogene Öffentlichkeit zu Begeisterungsstürmen hin.

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Dienstag, 26. Mai 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 25  
Inspiriert von der alten Lyrik Südosteuropas schaffen Nataša Mirkovic und Pippo Corvino eine Musik, die zwischen Jahrhunderten wandert – von sephardischen Balladen bis zu Liedern aus Montenegro, Bosnien-Herzegowina und Mazedonien. Mit Stimme und Gitarre verweben sie Tradition und Gegenwart zu einer Klangsprache, die schlicht, tief und von leiser Magie ist.

Mirkovic, Sängerin, Schauspielerin und Klangforscherin, vereint Klassik, Volksmusik, Jazz und Improvisation zu einer unverwechselbaren Ausdruckskraft. Corvino, Gitarrist und Komponist zwischen Jazz, Rock und Folk, verleiht den Liedern eine feine, oft unerwartete harmonische Weite. Gemeinsam schaffen sie eine berührende, poetische Klangwelt – intim, zeitlos und voller stiller Intensität. Ein Konzert, das nicht laut werden muss, um lange nachzuklingen.

Nataša Mirkovic – Stimme, Pippo Corvino – Gitarre

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Mittwoch, 27. Mai 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 32  
Das Naghash Ensemble bringt die spirituelle Tiefe armenischer Volks- und Sakralmusik mit Neuer Klassik, Postminimalismus und der Energie von Jazz und Rock in einen gemeinsamen Atem. Aus mittelalterlichen Texten über das Leben im Exil entstehen neue, hypnotische Klangräume, getragen von drei außergewöhnlichen Sängerinnen und vier virtuosen Musikerpersönlichkeiten an Duduk, Oud, Dhol und Flügel.

Die „Songs of Exile“ des armenisch-amerikanischen Komponisten John Hodian kreisen um die Beziehung des Menschen zum Göttlichen, erzählt aus der Sicht des Priesters und Exildichters Mkrtich Naghash. Seine Texte über Heimatlosigkeit, Entwurzelung und die spirituelle Suche sind bis heute erschütternd aktuell. Diese Zeitlosigkeit spiegelt sich in Hodians Musik: intensiv, klar, schwebend und zutiefst berührend.

„Eine absolute Neuentdeckung […] Eine Musik, von der man kaum sagen kann, ob sie alt oder neu klingt, fremd oder vertraut, westlich oder östlich, schlicht oder komplex.“ (BR Klassik)

„Unverkennbar armenisch und zugleich wie nicht von dieser Welt.“
Armenisch-Deutsche Korrespondenz

Hasmik Baghdasaryan – Sopran, Tatevik Movsesyan – Sopran, Shahane Zalyan – Alt, Tigran Hovhannisyan – Dhol, Aram Nikoghosyan – Oud, Sevada Iritsyan – Duduk, John Hodian – Klavier, Komposition

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Donnerstag, 28. Mai 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 25  
SarahBernhardt

Mit Harfe, Ukulele und zwei Stimmen vertonen Bernhard Scheiblauer und Sarah Metzler das Erbe ihrer Mostviertler Kindheit – in Liedern, die nach kühlen Flüssen, alten Geschichten und vertrauten Klängen schmecken. Sie reden nach der Schrift, aber schreiben im Dialekt: unverstellt, ehrlich und ganz nah am Leben.

Ihr Debütalbum „langsam wiads wos“ erschien 2020 und wurde von Profil als „vielleicht die einzige Überlebensstrategie für 2020“ beschrieben. Das Lied „der unverblümte“ nannten die Salzburger Nachrichten „eine der schönsten Liebesgeschichten, die jemals zu einem Song wurden“.

2023 folgte das zweite Album „Urlaub in Sepia“ – warm, vielstimmig, eigen.
Mit diesem Programm tourte „die österreichische Folk-Sensation“ (The Gap) quer durchs Land: vom Bahnhof Andelsbuch über die Verleihung des Österreichischen Buchpreises bis ins Wiener Konzerthaus.

Sarah Metzler - Harfe, Stimme, Bernhard Scheiblauer - Ukulele, Gitarre, Stimme

folta

„Musik ist wie eine Falte in der Zeit und wir sind ihr Kleid.“
Irma-Maria Troy und Markus Prieth spielen sich durch die Vielfalt der Volksmusiken und verbinden sie mit ihren ganz eigenen Geschichten. Lust auf Klang, Lust aufs Spiel, Lust gemeinsam das zu tun was eben nur die Musik kann: der Zeit ein Falte schlagen.

folta [falten] sind schön..

Irma-Maria Troy - Stimme, Geige, Markus Prieth - Stimme, Bratsche, Gitarre, Raffele

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Dienstag, 2. Juni 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 25  
Marie Spaemann bewegt sich unkonventionell zwischen Klassik, Soul und Jazz. Vom Prélude von Gaspar Cassadó über hebräische Volkslieder bis hin zu arabischer Liebeslyrik und eigenen Songs erzählt sie mit Cello, Loop-Station, ihrer charakteristischen Stimme und diesmal sogar mit Ensemble(!), Geschichten, die berühren und überraschen.

Nach ihrem Album Gap (2019), das Kluften sichtbar machte, führt die neue EP Both scheinbar gegensätzliche Welten zusammen. Inspiriert von der Kreativität ihrer Berliner Urgroßmutter, der Suche nach Vertrauen im Ungewissen und der Entdeckung ihrer westafrikanischen Wurzeln schöpft sie Kraft und Hoffnung für Begegnungen in einer immer komplexeren Welt.

Marie Spaemann bewegt sich souverän zwischen großen Bühnen und experimentellen Projekten: vom Cello-Konzert op.?37 mit der Norddeutschen Philharmonie über Auftritte im Konzerthaus Wien, Manhattan, Dubrovnik, Genf und Südkorea bis hin zur Eröffnung der Wiener Festwochen 2019. Daneben arbeitete sie mit dem Elektroswing-Produzenten Dunkelbunt, spielte bei Christoph Pepe Auer und begleitete Nikolaus Habjan. Zuletzt war sie Solistin in The World Of Hans Zimmer.

Marie Spaemann - Stimme, Cello, Loop-Station, Ensemble tba.

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Donnerstag, 11. Juni 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 29  

Sargfabrik Rooftop Festival

Drei Geschichtenerzähler am Werk: Franz Hautzinger, Matthias Loibner und Peter Rosmanith sind seit vielen Jahren befreundet – und haben unter dem Namen Brot & Sterne eine fesselnde musikalische Sprache gefunden, die sich zwischen Jazz, Filmmusik und Weltklang, zwischen Stille und Explosion, zwischen Erde und Traum bewegt.

Mit Trompete, Drehleier, Perkussion und unerschöpflicher Fantasie erschaffen sie einen Sound, der Räume öffnet – atmosphärisch dicht, farbenreich, erzählerisch. Jede Improvisation wird zur Landschaft, jede Melodie zum Ort, jede Stille zum Atemzug. Ihre Musik beschreibt nichts – sie lässt Bilder entstehen: leuchtend, rätselhaft und zutiefst berührend.

Ihre CD „Tales of Herbst“ erschien beim Berliner Label Traumton und wurde mit dem Ö1-Pasticcio-Preis ausgezeichnet.
Für die Ö1-Hörspielproduktion „Das Wechselbälgchen“ von Christine Lavant komponierte das Ensemble die Musik – das Werk wurde 2015 vom Publikum zum Hörspiel des Jahres gewählt und ist als Klangbuch im Mandelbaum Verlag erschienen.

Franz Hautzinger - Trompete, Elektronik, Matthias Loibner - Drehleier, Peter Rosmanith - Percussion, Hang

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Freitag, 12. Juni 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 29  

Sargfabrik Rooftop Festival

Konzertante Lesung in einer Fassung von Anne Bennent, Otto Lechner und Peter Rosmanith

Anne Bennent, Otto Lechner und Peter Rosmanith nähern sich Ilse Aichingers Meisterwerk mit Spieltrieb, Phantasie und Virtuosität. Der Roman erzählt von Verfolgung, Vertreibung und Vernichtung, doch selbst im Schrecken gewinnt die Sprache ihre magische Kraft zurück – und die Welt ihre Stimme.

Inmitten der alles überwältigenden Dunkelheit lassen Kinder die Geschichte sprechen. Bilder, Träume, Geschichten und Urteile fliegen durch Raum und Zeit, unaufhaltsam, waghalsig, immer wieder neu. Ihre Spiele befreien sie, ohne die Schatten ihrer Verfolger zu übersehen; und das Leuchten ihrer Worte lässt sich nicht einfangen.

Anne Bennent entfesselt die Maßlosigkeit der Sprache, die aus dem Buch quillt, sprengt Grenzen der Angst. Peter Rosmanith und Otto Lechner antworten virtuos, phantasievoll, stellen alles auf den Kopf. Eine kleine Ziehharmonika wird zum Orchester, hermetische Strukturen lösen sich zu absurden Resultaten auf. Und plötzlich merkt man: selbst inmitten von Grausamkeit ist noch ein Tänzchen möglich.

Anne Bennent - Stimme, Otto Lechner - Akkordeon, Schlagzeug, Peter Rosmanith - Perkussion

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Samstag, 13. Juni 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 29  

Sargfabrik Rooftop Festival

WANDL bewegt sich in einem Zustand zwischen Realität und Traum – psychedelisch, vage, fließend. Aus seiner Faszination für basslastige, lo-fi geprägte Klangräume entsteht ein Sound, der wie aus einer anderen Dimension wirkt.

Als Gesamtkünstler komponiert, produziert und singt WANDL nicht nur; er gestaltet auch Artwork und Videos selbst – ein vielschichtiges Universum, in dem Musik, Bilder und Atmosphäre ineinandergreifen. Seine Einflüsse reichen tief in Soul, Hip-Hop, elektronische und Clubmusik. Nichts daran ist glatt: Die schönsten Momente tragen stets etwas Brüchiges, Fragiles, Verzogenes in sich.

Seine Texte lassen Raum – sie öffnen Türen in eine Welt, deren Widersprüche viele überfordern. Von Wien aus sucht WANDL nach Momenten der Befreiung, und seine Stimme verändert sich dabei wie ein lebendiges Wesen, das mit den Sprachen und Stimmungen verschmilzt.

So entsteht ein schwebender Zufluchtsort aus Schatten und Sehnsüchten: düster und verspielt, zart und scharfkantig zugleich. Musik wie verblasste Erinnerungen im Fahrtwind – emotional treffsicher, körperlich spürbar, immer auf der Suche nach dem Echten.

Matti Felber - Schlagzeug, Ferdi Rauchmann - Keys, Giuliano Sannicandro - Gitarre, Lukas Wandl - Stimme & FX, Alex Kranabetter - Trompete

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Dienstag, 16. Juni 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 25  

Neue Musik im XIV.

Dem Janus Ensemble ist es wichtig, dass Tonkunst nicht bloß als musikalische Uniform für verschiedene gesellschaftliche Gruppen dient – etwa als klassischer Musikkonsum für die Bürgergesellschaft –, sondern ihre aufrüttelnde Kraft dazu nutzt, über die beunruhigenden Zeichen unserer Zeit nachzudenken. Allzu oft gibt sich Musik im Spannungsfeld zwischen Prekariat und Hochkultur unpolitisch und liefert lediglich das, was man von ihr erwartet: den Sound zum Kopf-in-den-Sand-Stecken.

Ein besonderes Merkmal des Janus Ensembles ist sein Fokus auf Werke an der Schnittstelle von Neuer Musik und Jazz. Für diesen Abend hat das Ensemble drei Komponist:innen gewählt, deren Schaffen genau in diesem Spannungsfeld eine besondere Rolle spielt.

Das Werk von Luna Alcalay, der „Grande Dame“ der seriellen Musik in Österreich, droht in Vergessenheit zu geraten. Gleiches gilt für die Arbeiten von Wolfgang Kubizek und Hans Steiner, die in einer Zeit entstanden, in der Unangepasstheit zum Grundprinzip künstlerischen Schaffens gehörte. Alle drei haben das JANUS Ensemble in seiner Frühzeit geprägt und sollen nun durch Wiederaufführungen neu gewürdigt werden.

Annegret Bauerle – Flöten, Elena Arbonies Jauregui – Klarinetten, Antonia Kapelari – Trompete, Flügelhorn, Paquito Ernesto Chiti – Horn, Joanna Lewis – Violine, Tomas Novak – Violine, Simon Schellnegger – Viola, Arne Kircher – Cello, Tibor Kövesdi – Kontrabass, Simon Raab – Klavier, Max Kanzler – Perkussion inkl. Vibrafon, Christoph Cech – Leitung

PROGRAMM:
Luna Alcalay (1928-2012): Im Zeichen des Janus Kopfes
Johann Karl „Hans“ Steiner (1962-2021): Bafomed, Wider den Regen
Wolfgang R. Kubizek (1959-2008):Tom

Mit freundlicher Unterstützung von BMWKMS (Kunstsektion) / SKE / Stadt Wien

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Videos/Streams zum Nachsehen:

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